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Beim Longiertraining lernt der Hund einen Kreis (Durchmesser meist 10m) der mit Flatterband abgespa nnt ist, zu umrunden, während der Besitzer in der Mitte des Kreises steht.
Anfangs lernt der Hund zunächst, dass er ausserhalb des Kreises bleiben muss. Wir trainieren rein durch Körpersprache und ohne Kommandos. Durch “Distanz schafft Nähe” lernt der Hund hierbei mehr auf seinen Menschen zu achten und die Kommunikation zwischen Mensch und Hund wird von mal zu mal klarer und besser. Schon auf leichte Körpersignale des Menschen reagiert der Hund. Hier lernt der Mensch mehr auf seine Signale zu achten und kann sich somit auf ganz leichte Weise mit seinem Hund verständigen.
Sobald der Hund sicher um den Kreis läuft während sein Mensch in der Mitte stehen bleiben kann werden Tempowechsel etc. eingebaut. Auch hier erfolgt der Wechsel von Galopp, Trab, Schritt, das Anhalten, Richtungswechsel und das Hinlegen und -setzen ganz allein durch Körpersprache.
Wenn dann auch dieser Abschnitt gemeistert wird kann ein zweiter Kreis aufgebaut werden und es geht daran den Kreis zu wechseln während der Hund noch den anderen Kreis umrundet. Danach kann dann auch wenn man möchte der Kreis mit der Zeit abgebaut werden und der Hund wird “frei” longiert. Oder aber man baut noch Hindernisse wie Tunnel, Sprünge etc. an dem Kreis auf die der Hund je nachdem was wir ihm “sagen” (weiterhin nur durch Körpersprache) entweder nehmen soll oder sie umrunden soll.
Eine weitere Variante ist dann noch das Longieren von mehreren Hunden gleichzeitig. Entweder hat man selbst mehrere Hunde oder man stellt sich mit einem anderen Hundehalter in den Kreis und longiert seine Hunde gemeinsam.
Wie man sieht ist dem Longiertraining keine Grenze gesetzt. Und mal abgesehen davon, dass es sehr viel Spaß macht kann man auf so schöne Weise lernen lautlos mit seinem Hund zu kommunizieren - was einem natürlich auch im Alltag zugute kommt!
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